Sportbootführerschein

Am 01.02.2018 startet unser Lehrgang zum amtlichen Sportbootführerschein Binnen unter Segel und Motor. Auch der Erwerb des amtlichen Sportbootführerschein See ist möglich. Unser Verein bietet eine vom Deutschen Segler Verband ausgezeichnete Ausbildung. Unser Markenzeichen ist die angenehme persönliche Atmosphäre und die Erfahrungsvielfalt unserer Trainer.
-> Hier gibt es die Informationen.

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36 Optis - besetzt mit  über 25jährigen - gingen am 31.Oktober auf dem Partwitzer See an den Start. Darunter waren auch 9 Wachwitzer Starter. Bei schönstem Herbstwetter und günstigem Wind segelten die segelbegeisterten und wetterfesten Teilnehmer 4 Wettfahrten. Das Gewicht spielt bei Oldi-Regatten auf den leichten Kinderbooten  eine große Rolle, die Erfahrung im Opti- und Regattasegeln sicherlich auch! Aber das Wichtigste ist der Spaß am Segeln und der war auf dem Wasser deutlich zu spüren!

Das Gedränge beim Start und an den Bojen war schon etwas für nervenstarke Regattasegler, die Windverhältnisse auf dem See auch etwas Besonderes. Da ging es schon ab und zu heiß her beim Kampf um vordere Plätze.

Die letzte Wettfahrt wurde kurz vor dem Sonnenuntergang gestartet,das Ziel lag genau vor dem Strand des 1.Partwotzer Segelvereins. Mit den letzten Sonnenstrahlen wurden die Boote - auch mit Hilfe des extra angereisten Wachwitzer Fanclubs -  abgebaut und verladen. Wolfgangs gut präparierter Planenhänger fasste die unglaubliche Anzahl von 8 Optis - gut verschnürt und gestapelt. Die anderen Optis landeten wie üblich auf Dachgattern oder Trailern.

Während die Wettkampfleitung auswertete  gab es heiße Getränke und später ein zünftiges Abendbrot für alle.

Bester Wachwitzer war übrigens Benjamin (Platz 6),dicht gefolgt von der jüngsten Starterin Johanna! Beide bewiesen sich selbst und anderen, dass man auch mit uralten Optis (z.B. Nepomuk) bei Regatten auch vorn mitsegeln kann!

 

Am 24.Oktober war es soweit, die Wachwitzer Steganlage wurde am Winterliegeplatz demontiert. Ein Kran hebt seit Jahren die einzelnen Röhrenpaare und das neue Kopfteil ans Ufer. Das erleichtert die Arbeit enorm. Zeitgleich wurde auf dem Gelände des SCW Ordnung gemacht, Zaunsfelder mussten repariert werden, im Haus wurde sauber gemacht und der Fahnenmast gelegt!

Viele packten mit an so dass die Arbeit effektiv und schnell vonstatten ging! 

Am 10. Oktober segelten die 9 Wachwitzer und 3 Pirnaer Boote auf der Elbe bei schönstem Wetter die 3. Regatta ums Blaue Band. Die Wertung erfolgte nach Yardstickzahlen, der Start erfolgte in einem Zeitfenster von 15 Minuten unterhalb der Alten  Pirnaer Stadtbrücke. Der angesagte Südwind war im Prinzip nur ein leichtes Lüftchen. Da die Bewegung auf strömenden Gewässer ihren eigenen Gegenwind erzeugt war der resultierende Wind (scheinbare) so gut wie nicht vorhanden:Das Segeln erforderte deshalb etwas Geduld und Erfahrung, der nierdige Wasserstand zeigte sich als zusätzliches Handicup! Trotzdem machte das Segeln sichtlich Spaß. .....

 

Mittwoch, 30. September 2015

Um 13:30 Uhr steigen wir in ein volles Auto, im Gepäck jede Menge warme Sachen (wir haben ja schließlich Herbst und es sollte kalt werden) und natürlich ganz viel gute Laune. Nur ging bei dem vielen Packen irgendwie der Wind verloren gegangen, vielleicht passte er auch nicht mehr hinein, wer weiß, auf jeden Fall kam er nicht mit nach Berlin. Und das sollten wir in den nächsten Tagen zu spüren bekommen.

Nach 3 Stunden Autofahrt kamen wir in Berlin an und schafften es, innerhalb von weniger als einer Stunde das Boot aufzubauen, zu vermessen und anzumelden. Anders als vor 2 Jahren mussten wir dieses Mal auch nicht mit dem Lötkolben ans Unterliek der Fock ;)

Auch Auto und Zelt hatten mittlerweile einen Platz gefunden, so dass wir nach der Eröffnung und einem sehr ausgiebigen Pasta-Buffet schnell in unserem Palast (Anissa und ich schlafen im Auto) bzw. Hundehütte (Benni schläft eine “ Etage“ tiefer im Zelt) verschwinden.

 

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Ein kleiner Bootskorso wurde von einigen Vereinsmitgliedern aus Anlass des Vereinsfestes des Elbhangfestvereins zum 700 jährigen Loschwitz-Jubiläum am 3. Oktober durchgeführt. Hier ein Bild davon:

201510Bootskorso

Beim Pratzschwitzer Segeldaddeldu trafen sich am letzten Wochenende im September noch einmal die Segler und Seesportler der IG Juniorensegeln Oberelbe zum gemeinsamen Training!  Mit 20 Booten reisten die Dresdner dazu am Kiessee bei Pirna an! Schnell wurden sie aufgebaut und  schon gegen 10 Uhr gingen die ersten Segler aufs Wasser! In drei Gruppen trainierten 24 Kinder mit 8 Trainern, das Ausbildungsprogramm war ausgeglichen und abwechslungsreich! Mittags gab es Soljanka, spendiert von Justus's Eltern. Gegen 18 Uhr wurden die Boote abgebaut.

Nach einer kalten Nacht - so sagt es die 2köpfige weibliche Nachtwache - ging es am Sonntagmorgen wieder aufs Wasser.....Trainingszeit auf strömungsfreien Gewässer ist wertvoll und muss optimal genutzt werden. Bei den Optis wurden vor allem Starts geübt. Gegen Mittag segelten die Jüngeren  bei zunehmenden Wind Reporterwettfahren - die Wertung erfolgt dabei in Gruppen, in jeder musste ein Anfänger über den Kurs gebracht werden! So lernen die Kinder Teamgeist und die Jüngeren von den Erfahrenen. Die Erfahrenen lernten beobachten und Fehler zu erkennen und Hinweise zu geben, erkannten dabei sicherlich vieles von dem, was sie früher selbst falsch gemacht haben!

Gegen 14 Uhr wurde das Training beendet und der Stützpunkt  abgebaut. Die meisten Mannschaften zeigten dabei ihre Erfahrung, die über das Segeln hinaus auch das schnelle und professionelle Aufladen der Boote beinhaltet. Das unförmige Partyzelt und die drei Sicherungsboote sowie die vielen kleinen Dinge, die man für ein erfolgreiches Training braucht wurden ebenfalls verpackt und nach einer ausführlichen Auswertung sicher zurück in die Vereine gebracht!   

Erste Woche Schule haben wir (endlich) geschafft und nach 6 Wochen 420er-Segelpause wollen wir eigentlich nur noch eins: Segeln! Daraus sollte dieses Wochenende allerdings nicht so viel werden…Als wir am Freitagabend ankommen, sieht noch alles gut aus-viele Boote, ein Stellplatz für unser Zelt und Abendbrot bei Sonnenuntergang überm Meer. Am nächsten Morgen dann das böse Erwachen: Kein Wind und wir Dresdner sind die einzigen beiden mit Neo bei der Eröffnung. Wie sich kurz darauf herausstellt, war unser Optimismus völlig umsonst, denn sie verkünden: „Naja, wir werden jetzt erstmal die Startverschiebung hochziehen“ und dabei blieb es dann auch. Den Tag verbringen wir dann mit Warten und die häufigsten Worte an diesem Tag waren „Was machen wir jetzt?“ bzw. die Antwort auf die altbekannte Frage: „Ja, man kann in Dresden segeln!“ Als wir den Tag irgendwie geschafft haben, wollen wir eigentlich nur noch schlafen, aber dank der lautstarken Musik wird das auch erst ab halb zwei möglich. Wenigstens ist der Sonntag windtechnisch etwas besser als der Samstag: wir fahren tatsächlich auf den See und bekommen bei wenig Wind noch zwei Wettfahrten zu Stande, bei denen wir insgesamt Platz 6 erreichen (21 Starter)-insgesamt also ein versöhnlicher Abschluss!

PS: Vorschläge für Beschäftigungen werden übrigens gerne angenommen-Galgenraten wird nach 4 Stunden (!) auch langweilig…

Endlich mal Wind für Leipzig vorhergesagt-und wie viel gleich: Samstag bei durchschnittlich 16-17kn bedeuten endlich mal nicht Startverschiebung, sondern Segeln. 4 Wettfahrten am Samstag bringen viel Spaß, zehren aber auch an der Kraft und nach der Mittagspause (nach den ersten beiden Wettfahrten) hätte wahrscheinlich jeder ein Mittagsschläfchen machen können. Aber nichts da: die Wettfahrtleitung will ihre vier Wettfahrten und deshalb fahren die vier Wachwitzer Boote(3 420er und 1 Pirat)halt wieder raus und lassen sich den Wind um und durch die Ohren blasen. Besonders warm ist es zwar nicht, aber die Bewegung kommt bei diesem Wind automatisch und damit wird einem auch warm. Besonders anstrengend sind allerdings die Kenterungen/das Aufrichten und damit ist es auch nicht verwunderlich, dass wir bereits um zehn in den Schlafsäcken verschwinden… Der nächste Tag bringt dann noch mehr Wind-Durchschnitt 20kn, Böen bis zu 25kn, da stellt sich doch die Frage: will man da jetzt unbedingt noch wegen einer Wettfahrt raus, zumal es nicht gerade warm ist und der Neo nass und ganzschön kalt ist..! Letztendlich sind Anissa und ich die einzigen Dresdner, die noch einmal rausfahren. Allerdings hat sich das Starterfeld auf ungefähr die Hälfte reduziert. Aber nach der Wettfahrt lässt sich feststellen: das Rausfahren hat sich eindeutig gelohnt. Das Beste sind die Halbwindkurse von Tonne zwei zu drei: Trapez auf eine Höhe einstellen, Groß und Fock ein Stück auf und dann einfach nur noch Gas geben und über das Wasser gleiten-ein tolles Gefühl! Insgesamt freuen wir uns bei der Siegerehrung über Platz 2, Elin und Ludwig über Platz 5 und Justus und Fynn über Platz 19 (insgesamt 23 Boote). In dem 10-Boote starken Piratenfeld belegen Andrè und Felix Platz 9!

PS: Vielen Dank an Veronika an das leckere Abendbrot am Samstag-eine super Idee!

Vorbereitung "Ausbildungswanderfahrt" in Richtung Melnik.

Bei einem Wasserstand von aktuell 50 cm ist der Start ein kleines Wagnis. Jedoch ist die Vorfreude bei den neun 12-18jährigen und ihren Begleitern groß. Der Loschwitzer Kutter Ruckswilli hat bereits am Mittwoch in Wachwitz festgemacht - nicht ohne Grund, ist doch die Hafeneinfahrt in Loschwitz mit dem voll beladenen Boot inzwischen nicht mehr  passierbar! Deshalb wird morgen in Wachwitz weiter gepackt, dann gehts stromauf nach Postelwitz, dem ersten Tagesziel. Mit an Bord sind übrigens auch 3 große Bündel Feuerholz, gekocht wird abends überm Feuer! Natürlich soll auch viel gesegelt werden, die 2 geplanten Bade- und Segeltage am Zernosekysee werden Gelegenheit bieten, sowohl auf den mitreisenden Jollen (Filius/Ixylon) zu segeln, als auch das Steuern von großen Booten (15er /Kutter) zu erlernen! Bei gutem Wind ist auch ausreichend Zeit, auf der gestauten tschechischen Labe (Elbe) zwischen den zu passierenden 12 Schleusen zu segeln.

Samstag,  11. Juli, 20:00Uhr

1 Start Wachwitz

Erste Etappe (7 h unter Motor) ohne Schäden gut-nein sehr gut- überstanden. Die Stimmung auf beiden Booten ist bestens, obwohl die Segel heute nur zu Schau oben waren. Dabei haben wir die Fahrtrichtung doch extra schon dem (vorhergesagten) Wind angepasst-man sollte eben niemals Windfinder vertrauen… Ich weiß nicht, welchen Windgott wir wie verärgert haben, dass er uns mit Flaute straft, aber das müssen wir für morgen auf jeden Fall noch ändern!

2 Letzter Blick Wachwitz 3 Brücke Pirna gemeistert

Eine Tankfüllung und unzählige Blicke später (Mädchen mit Kanister in der Hand, die nach der nächsten Tankstelle fragen, sind die Attraktion in Prossen) sitzen wir jetzt bei einem leckeren Abendbrot, genießen den ersten Abend und versuchen zu ignorieren, dass sie auf dem Familienfest weiter vorne lautstark Helene Fischer mit „Atemlos“ spielen